ÜBER/KONTAKT

Foto von Therese Schmidt

Therese Schmidt, 1979 in Potsdam geboren, studierte Musikwissenschaft, Literatur, Geschichte und Musiktheaterregie in Berlin und Dresden und arbeitet als Regisseurin und Autorin in Berlin. Sie realisiert verschiedene Projekte an der Schnittstelle zwischen Musiktheater, neuer Musik und Performance und entwickelt gemeinsam mit dem Komponisten Wolfgang Heiniger unter dem Label mehrblick&ton musikalische Performances und musiktheatralische Formate.
Sie schreibt Libretti, Konzept- und Theatertexte, sowie kulturpolitische Studien und kollaboriert mit Künstler:innen und Theaterkollektiven der freien Szene, u.a. den berliner Vokalensembles Maulwerker und The Present, sowie der Dramaturgin und Performerin Peggy Mädler.

Neben Inszenierungen an diversen Stadt- und Staatstheatern gab sie von 2009-2014 an den Hochschulen Dresden und Berlin szenisch-dramatischen Unterricht und gibt aktuell Workshops und Seminare zu Freiem Arbeiten.
Bis 2019 arbeitete sie zudem im Performing Arts Programm des LAFT Berlin und berät seitdem Künstler:innen der freien Szene. Seit November 2022 arbeitet sie ausserdem in der Projektleitung Darstellende Künste für und mit dem STADTBAD Kunstforum Brandenburg.

Sie wohnt mit ihrer Familie in Berlin.

mehrblick&ton

Im Musiktheaterkollektiv mehrblick&ton arbeiten Wolfgang Heiniger als Komponist und Autor sowie Therese Schmidt als Autorin und Regisseurin in Kollaboration mit verschiedenen Künstler:innen.
Ihr performatives Musiktheater basiert auf literarischen, musikalischen und diskursiven Vorlagen und verbindet unterschiedliche theatrale Zugänge zu einem eigenen Sprach- und Klangkosmos. Wichtiger Bestandteil ist das Lautsprecherorchester- ein Sammelsurium unterschiedlichster Klangwandler, die die Klänge im Raum aufblühen lassen und den Klängen selbst einen Körper geben.
Zum konzeptionellen Kernteam gehören neben Therese Schmidt und Wolfgang Heiniger die Schauspielerin und Performerin Anne Hoffmann, sowie die Bühnen- und Kostümbildnerin Hsuan Huan.

Seit 2020 beschäftigt sich mehrblick&ton in seinen Arbeiten mit dem Klimawandel und sucht in unterschiedlichen Projekten nach neuen Erzählungen, musikalischen Ausdrucksformen und neuen ästhetischen Ansätzen.
Bisher entstanden Moby_D. Eine Männermelancholie/ Ein deutscher Wal (2016, Basel, Berlin, Dresden), „Chthuluzän is calling_Berichte aus der Zukunft“ (Berlin, Chur, 2021) und „Die Jeinsager. Oder: Über die unerträgliche Ambivalenz der täglichen Entscheidungen“. (Basel, 2022).

mehrblick&ton ist als GbR organisiert.